• Petra Weintögl

Fehlende Worte



Immer öfters passiert es mir, dass ich Gefühle nicht in Worte fassen kann. nicht weil mir der Wortschatz fehlt, sondern weil sie mit unserer Sprache einfach nicht zu erklären sind. Die Wörter sind nicht ausdrucksstark genug.


Doch was ich kann ist sie in Bilder zu erklären. Bilder haben ihre eigene Dynamik. Bilder erklären so viel mehr und übermitteln den Betrachter die Gefühle die dahinterstecken. Bilder sind kaum falsch zu verstehen. Zu viel wird in unserer Gesellschaft zerredet. Einfach anhören was der Gegenüber sagt und es dann stehen lassen, das kann nur ein Teil der Menschen. Wir mögen immer recht behalten und der Träger der einzig absoluten Wahrheit sein. Doch was ist Wahrheit? Gibt es nicht so viele Wahrheiten wie es Menschen gibt? Bei Bildern streiten sich die Menschen kaum, schließlich ist es verständlich, dass jeder etwas anderes sieht. Im Gegenteil, ganz neugierig wird hier noch gefragt: „Was siehst du?“ ohne zu beurteilen oder verurteilen. Warum dann nicht auch im Alltag. Und wäre es nicht einmal spannend den gegenüber zu bitten seinen/ihren Gefühlszustand bildlich zu erklären?


Wusstet ihr, dass die Bildsprache die erste Sprache überhaupt war?


Einige Urvölker weigern sich heute noch ihr Wissen aufzuschreiben, da sie der Meinung sind, dass die Worte oft falsch ausgelegt werden. Die meisten Leser fixieren sich auf die Worte und über sehen die Information die zwischen den Zeilen steht. So wird noch heute wichtiges Wissen lieber persönlich von Generation zu Generation übergeben.

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